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Abenteuer Kindergarten: Ab wann ist mein Kind bereit dafür?

Abenteuer Kindergarten: Ab wann ist mein Kind bereit dafür?

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Bald könnte ein neuer Lebensabschnitt für Ihr Kind beginnen! Finden Sie jetzt heraus, ab wann der Eintritt in den Kindergarten sinnvoll ist.
Ab wann ist die Anmeldung im Kindergarten sinnvoll? Und woher weiß man, ob der eigene Sprössling schon bereit ist? Mit unserer Checkliste können Sie das ganz einfach herausfinden.
Für die meisten Eltern liegen die Vorteile von einer Betreuung im Kindergarten auf der Hand, denn dort werden nachweislich
  • soziale Kompetenzen gestärkt,
  • das Pflichtbewusstsein sowie Disziplin gefördert
  • und das Bedürfnis mit Gleichaltrigen zu spielen erfüllt.

Allerdings sollte berücksichtigt werden, dass ein zu früher Eintritt in die gemeinschaftliche Betreuung bei den Knirpsen auch Stress verursachen kann. In der Review von Vermeer und van IJzendoorn (2006) wurden neun Studien zusammengefasst, die nachweisen, dass Kindergartenkinder einen höheren Cortisolspiegel haben, als Kinder, die zu Hause betreut werden. Grund dafür sollen die oft stressvollen Interaktionen in einer Gruppe sein.

Aber woher wissen Sie nun, ob Ihr Kind schon bereit ist, diesen nächsten Schritt zu gehen? Finden Sie es jetzt mithilfe unserer Checkliste heraus!

Checkliste Kindergarten: Ab wann ist mein Kind bereit?

  • Windeln sind Schnee von gestern: Ihr Kind ist sauber? Super! Denn viele Kindergärten nehmen keine Wickelkinder an.
  • „Mama, ich will Kekse essen!“ – oder: Ihr Sprössling kann sich bereits mitteilen. Hier geht es nicht um perfekte Sätze, sondern hauptsächlich darum, dass Ihr Kind äußern kann, wenn es etwas braucht. 
  • Das dritte Lebensjahr ist geschafft: Tatsächlich legen einige Kindergärten von vornherein ein Mindestalter von drei Jahren fest. Trotzdem sollte das Alter nur eine Richtlinie sein und nicht allein darüber entscheiden, ob ein Kind reif für den Kindergarten ist. 
  • Ihr Kind möchte gerne in den Kindergarten gehen: Auch Kleinkinder haben bereits ihren eigenen Kopf und wissen oft instinktiv, was sie brauchen. Hören Sie also darauf, welche Wünsche es äußert. Jedoch sollte sich das Kind niemals unter Druck gesetzt fühlen, diese Entscheidung alleine treffen zu müssen.
Ergebnis 1: Bereit für den Kindergarten
Der Großteil unserer Checklistenpunkte trifft auf Ihr Kind zu? Herzlichen Glückwunsch! Dann dürfte Ihr Sprössling tatsächlich reif für den Kindergarten sein. Bitte beachten Sie jedoch, dass jedes Kind individuelle Bedürfnisse hat und konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Kinderarzt oder -Psychologen.

Ergebnis 2: Lieber noch warten
Es treffen nur wenige oder gar kein Punkt unserer Checkliste auf Ihr Kind zu? Das ist keineswegs ein Grund zu verzagen – im Gegenteil! Vielleicht ist Ihr Kind ja in einer Kinderkrippe viel besser aufgehoben oder braucht einfach noch ein bisschen Zeit bei Ihnen zu Hause.

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Kinderkrippe oder Kindergarten: Ab wann geht’s wohin?

Viele verwechseln die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Die entscheidenden Unterschiede zwischen Kindergarten und Kinderkrippe sind Alter und Betreuungszweck:

Während in der Kinderkrippe vor allem Kleinstkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren betreut werden, öffnet der Kindergarten seine Türen für etwas ältere Kinder: Im Normalfall geht ein Kind zwischen 3 und 7 Jahren in den Kindergarten. Dort sollen die Kids nämlich bereits auf die Schule vorbereitet werden und lernen, wie man sich in einer Gemeinschaft verhält. 

Kindergarten – ab wann? Warum ein Jahr oft den Unterschied macht

Unterscheiden sich zwei- und dreijährige Kleinkinder wirklich so stark? Eindeutig: ja! Klar entwickelt sich jedes Kind unterschiedlich schnell. Doch im Normalfall fangen Zweijährige gerade erst an, sich mit wenigen Worten zu artikulieren, während Kids, die gerade mal ein Jahr älter sind, schon ganze Sätze sprechen können.   

Warum ist das so? Im dritten Lebensjahr läuft die Entwicklung von Sprache, Feinmotorik, Selbstständigkeit und Empathie auf Hochtouren. Das Kind ist oft aktiver denn je, möchte den Erwachsenen beim Abwasch, Tischdecken und anderen Alltagsaktivitäten helfen. Deshalb ist eine entsprechende Förderung während dieser Zeit enorm wichtig. 

Dieses eine Lebensjahr kann also ein Kleinkind stark prägen und auf die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen im Kindergarten optimal vorbereiten. Wenn Sie also bei Ihrem Zweijährigen das Gefühl haben, es braucht noch ein wenig Zeit im gewohnten Umfeld, dann ist das völlig in Ordnung. Davon abgesehen nehmen die meisten Kindergärten ja sowieso erst Kinder auf, die das dritte Lebensjahr abgeschlossen haben. 

Und wenn es dann mal soweit ist: Mit diesen Tricks meistern Sie und Ihr Schatz die Eingewöhnung in den Kindergarten mit links! 

Tipp der Redaktion

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